AGBs
Krämer Reparatur- und Hausmeisterservice
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Krämer Reparatur- und Hausmeisterservice (nachfolgend „Auftragnehmer“) und seinen Kunden (Privat- und Gewerbekunden), sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
2. Leistungsumfang
Der Auftragnehmer erbringt Reparatur-, Hausmeister-, Instandhaltungs-, Winterdienst- und Serviceleistungen. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, der Auftragsbestätigung oder einer individuellen Vereinbarung.
3. Angebote und Preise
Alle Angebote sind freibleibend.
Preisangaben verstehen sich, sofern nicht anders angegeben, inklusive gesetzlicher Mehrwertsteuer.
Materialkosten, Anfahrtskosten und Zusatzleistungen werden gesondert berechnet.
Preisänderungen bleiben vorbehalten, sofern sie vor Vertragsabschluss kommuniziert werden.
4. Auftragsausführung
Der Auftragnehmer führt alle Arbeiten fachgerecht und nach bestem Wissen und Gewissen aus. Termine sind unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich schriftlich zugesichert wurden. Verzögerungen aufgrund höherer Gewalt, Witterung, Materialengpässen oder unvorhersehbarer Umstände berechtigen nicht zu Schadensersatzansprüchen.
5. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber stellt sicher, dass
Arbeitsbereiche frei zugänglich sind,
notwendige Informationen rechtzeitig bereitgestellt werden,
keine Gefahren für Personal oder Eigentum bestehen,
besondere Risiken oder Hindernisse vorab mitgeteilt werden.
6. Zahlungsbedingungen
Rechnungen sind sofort nach Erhalt ohne Abzug fällig, sofern nichts anderes vereinbart wurde. Bei Zahlungsverzug können Mahngebühren und Verzugszinsen berechnet werden. Bei größeren Aufträgen können Abschlagszahlungen vereinbart werden.
7. Gewährleistung
Offensichtliche Mängel sind innerhalb von 7 Tagen nach Leistungserbringung schriftlich zu melden. Der Auftragnehmer hat das Recht zur Nachbesserung. Weitergehende Ansprüche bestehen nur im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen.
8. Gewährleistungsausschluss bei kundenseitig bereitgestelltem Material
Stellt der Auftraggeber Materialien, Bauteile oder Ersatzteile selbst bereit, übernimmt der Auftragnehmer keine Gewährleistung für deren Qualität, Eignung oder Funktionstauglichkeit. Der Auftragnehmer haftet nicht für Schäden oder Folgeschäden, die auf fehlerhaftes, unpassendes oder mangelhaftes Material des Auftraggebers zurückzuführen sind. Verzögert sich die Ausführung aufgrund unpassender oder defekter Materialien, trägt der Auftraggeber die entstehenden Mehrkosten. Die Gewährleistung des Auftragnehmers erstreckt sich ausschließlich auf die eigene Arbeitsleistung. Der Einbau kundenseitig bereitgestellter Materialien erfolgt ohne Übernahme eines Beschaffungsrisikos und ohne Funktionsgarantie.
9. Haftung
Der Auftragnehmer haftet nur für Schäden, die durch grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz verursacht wurden. Eine Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden oder entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen. Für Schäden durch unsachgemäße Nutzung oder Weiterverarbeitung durch den Auftraggeber wird nicht gehaftet.
10. Haftungsausschluss Winterdienst
Der Winterdienst wird nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik und im Rahmen der vereinbarten Einsatzzeiten durchgeführt. Eine permanente Kontrolle der Flächen ist nicht geschuldet. Für Glättebildung zwischen den Einsatzzeiten, insbesondere bei plötzlich einsetzendem Schneefall, Eisregen, Tauwetter oder Wiedervereisung, wird keine Haftung übernommen. Der Auftraggeber bleibt verantwortlich für die gesetzliche Verkehrssicherungspflicht, sofern nicht ausdrücklich eine vollständige Übernahme schriftlich vereinbart wurde. Der Auftragnehmer haftet nur für Schäden, die durch grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz verursacht wurden. Der Auftraggeber hat besondere Gefahrenstellen oder Hindernisse unverzüglich mitzuteilen.
11. Stornierung und Rücktritt
Stornierungen müssen schriftlich erfolgen. Bereits entstandene Kosten (Material, Anfahrt, Arbeitszeit) werden dem Auftraggeber in Rechnung gestellt. Der Auftragnehmer kann vom Vertrag zurücktreten, wenn unvorhersehbare Umstände die Ausführung unzumutbar machen.
12. Datenschutz
Personenbezogene Daten werden ausschließlich zur Auftragsabwicklung genutzt und nicht an Dritte weitergegeben, sofern keine gesetzliche Verpflichtung besteht.
13. Widerrufsrecht für Verbraucher
13.1 Widerrufsrecht
Verbraucher haben das Recht, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen den Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
13.2 Ausübung des Widerrufsrechts
Zur Ausübung des Widerrufsrechts muss der Auftraggeber den Auftragnehmer mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. per Brief oder E‑Mail) über den Widerruf informieren. Zur Wahrung der Frist genügt die rechtzeitige Absendung der Erklärung.
13.3 Folgen des Widerrufs
Im Falle eines Widerrufs werden alle erhaltenen Zahlungen unverzüglich, spätestens binnen 14 Tagen ab Eingang der Widerrufserklärung, erstattet. Wurde die Dienstleistung auf Wunsch des Auftraggebers bereits teilweise erbracht, hat der Auftraggeber einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bereits erbrachten Leistungen entspricht.
13.4 Erlöschen des Widerrufsrechts
Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn
der Auftragnehmer die Dienstleistung vollständig erbracht hat und
der Auftraggeber zuvor ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Auftragnehmer vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung beginnt, und
der Auftraggeber bestätigt hat, dass er mit Beginn der Ausführung sein Widerrufsrecht verliert.
13.5 Kein Widerrufsrecht für Gewerbekunden
Für Auftraggeber, die Unternehmer im Sinne des § 14 BGB sind, besteht kein Widerrufsrecht.
14. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht. Gerichtsstand ist der Sitz des Auftragnehmers, sofern der Auftraggeber Unternehmer ist. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Gültigkeit der übrigen AGB unberührt.
